Renovierung der Staatskanzlei weiter verzögert

Renovierung der Staatskanzlei weiter verzögert - Renovierung der Staatskanzlei weiter verzögert
Die Sanierung der historischen Thüringer Staatskanzlei verzögert sich weiter und wird immer teurer. Ursprünglich sollte das Projekt 2024 abgeschlossen werden, nun wird mit einer Fertigstellung erst 2027 gerechnet. Die Kosten sind seit 2020 von 26 Millionen Euro auf etwa 36 Millionen Euro gestiegen.
Die Planungen für die Modernisierung begannen 2014 unter einer Koalitionsregierung aus Linken, SPD und Grünen. Der Thüringer Landtag hatte die Arbeiten in Auftrag gegeben, um den jahrhundertealten Gebäudekomplex auf den neuesten Stand zu bringen. Das Ensemble selbst steht unter Denkmalschutz und besteht aus drei Renaissance-Patrizierhäusern, die später zu einem barocken Bau mit vier Flügeln um einen Innenhof erweitert wurden.
Der Nordflügel wurde vor drei Jahren fertiggestellt, weitere Büroräume sollen nun bis Mitte 2026 bezugsfertig sein. Doch statische Probleme und explodierende Baukosten – bedingt durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine – haben den endgültigen Fertigstellungstermin weiter nach hinten verschoben. Stefan Gruhner, der aktuelle CDU-Chef der Staatskanzlei, kündigte an, nach Abschluss der Arbeiten die Ursachen für die Verzögerungen und Kostensteigerungen zu prüfen. Die heutige Koalition aus CDU, BSW und SPD in Thüringen hat versprochen, künftige Bauprojekte effizienter zu gestalten. Ziel ist es, Genehmigungsverfahren und Umsetzung zu beschleunigen und die Ineffizienzen abzubauen, die dieses und andere öffentliche Vorhaben belasten.
Die Sanierung der Staatskanzlei soll nun 2027 abgeschlossen werden – mit Mehrkosten von 10 Millionen Euro seit 2020. Nach Projektende wollen die Verantwortlichen die Gründe für die Rückschläge analysieren. Gleichzeitig laufen bereits Bemühungen, die Bauprozesse in Thüringen insgesamt effizienter zu gestalten.

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