Wohnen auf ehemaligem Bunkergebiet: ABG errichtet 42 geförderte Wohnungen

Wohnen auf ehemaligem Bunkergebiet: ABG errichtet 42 geförderte Wohnungen
Im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht ein neues bezahlbares Wohnprojekt. Die ABG Frankfurt Holding hat Ende 2025 mit den Bauarbeiten für das Vorhaben an der Herxheimerstraße begonnen; die ersten Mieter sollen bis Ende 2027 einziehen können. Auf dem Gelände, das einst einen Kriegsbunker beherbergte, entstehen nun 42 geförderte Wohnungen in einem modernen, energieeffizienten Gebäude.
Das Projekt ersetzt einen Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der abgerissen wurde, um Platz für den Neubau zu schaffen. Das viergeschossige Wohngebäude wird in etwa dieselbe Grundfläche wie die alte Struktur einnehmen und dabei die ausgewachsenen Bäume entlang der Südseite erhalten. Entworfen wurde der Komplex vom Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher und erfüllt die Passivhaus-Standards für Energieeffizienz.
Sämtliche 42 Wohnungen unterliegen dem deutschen Förderprogramm der ersten Stufe, was Mieten unter dem Marktpreis garantiert. Zudem wird das Gebäude mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet: Die Solarmodule auf dem südexponierten Dach versorgen die Mieter über das Mieterstrommodell von Mainova mit Strom. Besonders wertgelegt wurde der Bezug zur Außenwelt – Erdgeschosswohnungen verfügen über Terrassen, die Obergeschosswohnungen über Balkone. Als Generalunternehmer für das 16-Millionen-Euro-Projekt, das von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen kofinanziert wird, fungiert Züblin. Die Initiative soll die Wohnungsnot in der Stadt lindern, indem dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum im Gallus-Viertel geschaffen wird.
Die Fertigstellung des Projekts an der Herxheimerstraße ist für Ende 2027 geplant. Nach Abschluss wird es 42 energieeffiziente, geförderte Wohnungen bieten und gleichzeitig die Grünflächen des ursprünglichen Geländes bewahren. Das Vorhaben stellt einen weiteren Schritt in Frankfurts Bemühungen dar, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum auszubauen.

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