Merck hält Dividende stabil – doch schwacher Dollar und Konkurrenz belasten die Bilanz
Schwacher Dollar: Merck erwartet Gewinnr├╝ckgang - Merck hält Dividende stabil – doch schwacher Dollar und Konkurrenz belasten die Bilanz
Merck hält Dividende bei 2,20 Euro pro Aktie – trotz schwierigem Ausblick auf den US-Dollar und wachsendem Wettbewerb bei einem wichtigen Medikament
Der Pharmakonzern Merck hat bekannt gegeben, die Dividende für Aktionäre stabil bei 2,20 Euro pro Aktie zu belassen. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der sich das Unternehmen auf ein herausforderndes Jahr einstellt – bedingt durch einen schwachen US-Dollar und zunehmenden Wettbewerb bei einem wichtigen Medikament.
Die scheidende Vorstandsvorsitzende Belen Garijo betonte zwar die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens im Jahr 2025, doch geopolitische Spannungen und Währungsdruck belasteten die finanzielle Performance.
Die Jahresbilanz 2025 zeigt einen leichten Umsatzrückgang von 0,3 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro. Während der operative Gewinn leicht stieg, sank der Nettogewinn um etwa 6 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro. Als Hauptgrund nannte Merck den schwachen US-Dollar, der rund ein Viertel der globalen Umsätze ausmacht.
Zusätzlich sieht sich der Konzern mit wachsendem Konkurrenzdruck bei seinem Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad konfrontiert. Generika und rivalisierende Präparate wie Kesimpta von Sanofi haben Marktanteile gekostet – seit 2023 brachen die Umsätze mit Mavenclad um 15 bis 20 Prozent ein. Ab März rechnet Merck damit, die US-Verkäufe des Mittels vollständig zu verlieren.
Für das laufende Jahr prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz zwischen 20,0 und 21,1 Milliarden Euro – damit würde das Niveau des Vorjahres kaum gehalten. Der operative Gewinn vor Sondereffekten soll auf 5,5 bis 6,0 Milliarden Euro sinken. Trotz dieser Herausforderungen stieg die Marktkapitalisierung seit 2020 von rund 55 Milliarden Euro auf über 75 Milliarden Euro Anfang 2026 – getrieben von starken Verkäufen in den Bereichen Onkologie und Neurologie.
Doch der schwache US-Dollar mindert weiterhin den Wert der nordamerikanischen Erlöse, die etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Zusammen mit dem harten Wettbewerb ergibt sich ein schwieriges Umfeld für das laufende Jahr.
Die Dividende bleibt unverändert bei 2,20 Euro pro Aktie und bietet Investoren damit eine gewisse Planungssicherheit. Nun gilt es für Merck, die Währungsrisiken und den Konkurrenzdruck in seinen Kerngeschäftsfeldern zu meistern. Die Prognosen deuten auf ein Jahr mit begrenztem Wachstum hin – Umsätze und Gewinne dürften stagnieren oder leicht zurückgehen.
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