Messerangriff auf Zeugen Jehovas im Würzburger Hauptbahnhof erschüttert die Stadt
Keine Anzeichen von Psychose nach Messerattacke in Würzburg - Messerangriff auf Zeugen Jehovas im Würzburger Hauptbahnhof erschüttert die Stadt
Messattacke auf Stand der Zeugen Jehovas im Würzburger Hauptbahnhof – mehrere Verletzte
Bei einem Messerangriff auf einen Stand der Zeugen Jehovas im Würzburger Hauptbahnhof sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Tat wird mittlerweile als versuchter Mord untersucht und wirft Fragen nach einer möglichen gezielten Attacke auf die religiöse Gemeinschaft auf. Die Behörden haben den Verdächtigen, einen afghanischen Staatsbürger ohne Vorstrafen, festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich an einem belebten Tag im Hauptbahnhofsgebäude. Ein Mann näherte sich dem von Zeugen Jehovas betriebenen Informationsstand und griff mehrere Personen an. Keines der Opfer erlitt Stich- oder Schnittverletzungen, einige erlitten jedoch leichte Verletzungen. Augenzeugen, darunter ein außer Dienst befindlicher Polizist, griffen ein und überwältigten den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei.
Der Verdächtige, ein afghanischer Bürger, lebt seit 2023 mit einer vorläufigen Aussetzung der Abschiebung in Deutschland. Ermittler fanden keine Hinweise darauf, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter Drogeneinfluss stand oder eine psychotische Episode durchlebte. Da er zudem keine Vorstrafen hat, bleibt sein Motiv unklar.
Untersucht wird derzeit, ob der Angriff gezielt gegen die Zeugen Jehovas gerichtet war. Die Glaubensgemeinschaft, bekannt für ihre strengen religiösen Praktiken und besondere biblische Auslegungen, war bereits früher Ziel von Gewalt geworden. So hatte 2023 ein psychisch erkrankter Schütze in einem Königreichssaal der Zeugen Jehovas in Hamburg sieben Menschen getötet. Ob es im aktuellen Fall Verbindungen zu Extremismus oder persönlichen Konflikten gibt, steht noch nicht fest.
Laut Angaben der Zeugen Jehovas gibt es in Deutschland in diesem Jahr rund 175.678 aktiv predigende Mitglieder. Schätzungen zufolge liegt die Gesamtzahl der Angehörigen – einschließlich inaktiver Mitglieder – zwischen 170.000 und 178.000.
Der Verdächtige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen der Polizei andauern. Die Staatsanwaltschaft prüft Anklagepunkte wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung. Unterdessen hat der Vorfall die Debatte über die Sicherheit religiöser Gruppen im öffentlichen Raum neu entfacht.
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