Thüringenkolleg Weimar schließt 2026 – Proteste gegen das Aus für den zweiten Bildungsweg
CDU-Abgeordneter hofft auf Lösung für Thüringen-Kolleg - Thüringenkolleg Weimar schließt 2026 – Proteste gegen das Aus für den zweiten Bildungsweg
Thüringenkolleg in Weimar nimmt ab 2026 keine neuen Studierenden mehr auf
Das Thüringenkolleg in Weimar, die einzige Einrichtung seiner Art in Deutschland, wird zum Studienjahr 2026/2027 keine neuen Studierenden mehr aufnehmen. Die Entscheidung stammt vom Thüringer Bildungsministerium, das hohe Kosten und sinkende Abschlusszahlen als Begründung nennt. Kritiker, darunter Politiker der Linken und der CDU, wehren sich nun gegen die Schließung.
Das Thüringer Bildungsministerium kündigte die schrittweise Abschaffung des Thüringenkollegs an, wo Erwachsene innerhalb von drei Jahren ihr Abitur (die Hochschulzugangsberechtigung) erwerben können. Die Behörden verwiesen auf jährliche Kosten von rund einer Million Euro und eine rückläufige Zahl an Absolventen – im vergangenen Jahr waren es nur 25 – als zentrale Gründe. Während keine neuen Bewerber mehr aufgenommen werden, können aktuelle Studierende ihr Studium noch abschließen.
Die bildungspolitische Sprecherin der Linken, Ulrike Grosse-Röthig, forderte Bildungsminister Christian Tischner (CDU) auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Sie kündigte an, das Thema im Bildungsausschuss des Landtags vorzubringen, wo ihre Partei derzeit in der Opposition sitzt. Gleichzeitig äußerte sich auch der CDU-Abgeordnete Lennart Geibert kritisch: Er betonte, dass die Möglichkeit eines zweiten Bildungswegs unverzichtbar bleibe, und forderte das Ministerium auf, eine alternative Lösung zu finden, um die Einrichtung zu erhalten.
Das Thüringenkolleg ist bundesweit einzigartig, auch wenn es in anderen Bundesländern ähnliche Angebote gibt. Erwachsene, die ihre Hochschulreife nachholen möchten, können etwa Abendgymnasien oder Kollegs in Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Hessen besuchen. Weitere Optionen sind das Fernabitur oder Kurse an Volkshochschulen.
Die Schließungsentscheidung verringert die lokalen Möglichkeiten für Erwachsene in Thüringen, ihr Abitur nachzuholen. Bestehende Studierende können ihr Studium noch beenden, doch ab 2026 werden keine neuen Einschreibungen mehr möglich sein. Der politische Druck auf das Ministerium wächst, die Entscheidung zu überdenken oder einen Ersatz für die langjährige Bildungseinrichtung vorzuschlagen.
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