Volkswagen kämpft mit Audi-Krise und schwachem ID. Buzz in den USA

Volkswagen kämpft mit Audi-Krise und schwachem ID. Buzz in den USA
Volkswagen steht bis Jahresende vor zwei großen Herausforderungen: Die Premiummarke Audi verliert weiter an Boden gegenüber der Konkurrenz, während der elektrische ID. Buzz auf dem US-Markt kaum Fuß fasst. Trotz dieser Probleme notiert die Aktie des Autokonzerns weiterhin über einer wichtigen technischen Marke – und nährt damit Hoffnungen auf eine kurzfristige Erholung.
Audi, die profitabelste Sparte von Volkswagen, gerät im Premiumsegment zunehmend unter Druck. In Deutschland schwächeln die Verkäufe aufgrund hoher Preise und anfänglicher Probleme mit neuen Modellen. Die Konkurrenten BMW und Mercedes nutzen die Situation aus und bauen ihre Marktanteile stetig aus.
In den USA kommt der elektrische ID. Buzz von Volkswagen nicht in Fahrt. Zwischen dem vierten Quartal 2024 und dem dritten Quartal 2025 wurden lediglich 6.096 Einheiten abgesetzt – ein kümmerliches Ergebnis im Vergleich zu fast 23.000 verkauften ID.4-Modellen im selben Zeitraum. Die Lage hat sich weiter verschärft: Volkswagen setzt den Verkauf des ID. Buzz in den USA für das Modelljahr 2026 komplett aus.
Um gegen die aktuellen Rückschläge anzusteuern, setzt Volkswagen in China auf die Markteinführung des ID.UNYX 08. Der neue elektrische SUV verfügt über ein fortschrittliches 800-Volt-System und eine Reichweite von bis zu 730 Kilometern. Mit diesem Schritt will der Konzern in einem der weltweit größten Automärkte wieder an Dynamik gewinnen.
Unterdessen hält sich der Volkswagen-Aktienkurs oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts von 95,55 Euro. Die Aktie gilt derzeit als überverkauft – für einige Analysten ein mögliches Indiz für eine baldige Erholung. Anleger beobachten nun gespannt, ob die Marke von 100 Euro in den kommenden Wochen als Unterstützung halten wird.
Volkswagens vorrangiges Ziel ist es nun, Audis Position zu stabilisieren und den Absatz von Elektrofahrzeugen wiederzubeleben. Die Einführung des ID.UNYX 08 in China markiert einen wichtigen Schritt in dieser Strategie. Da aktuell keine Aktivitäten von Aktivisteninvestoren gemeldet wurden, kommt es auf die nächsten unternehmerischen Weichenstellungen an – sie werden maßgeblich über die kurzfristige finanzielle Performance des Konzerns entscheiden.

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